Ein schwüler Sommertag an der Côte d’Azur. Das Casino Monte Carlo liegt im Lichtermeer auf der Anhöhe. Der elegante Herr im Smoking steigt die Stufen zu der eleganten Spielbank hinauf. Nach dem Entree wendet er sich sofort dem französischem Roulette zu. Er setzt sich und wechselt erst mal fünftausend Euro in Jetons. Als er sich dem Spiel zuwenden will, bemerkt er eine wunderschöne Frau in einem atemberaubenden Seidenkleid von Yves-Saint-Laurent mit einem Schlitz, der raffiniert vieles verspricht. Ihre Blicke treffen sich. Er tätigt seinen ersten Einsatz. einhundert Euro auf Finale Zero und Eins. Lässig schiebt er acht Einhundert Euro Chips dem Croupier zu. Es fällt die elf. Er bekommt fünfunddreißig Jetons vom Croupier an seinen Platz geschoben. Nun wird er mutiger, zweihundert Euro auf Finale fünf. Der Croupier wirft die Kugel, sie springt und wird nochmals nach oben geschleudert und landet schließlich auf der fünfundzwanzig. Nun hat er endgültig die Aufmerksamkeit der Lady in Red auf sich gezogen. Sie wandert langsam um den Tisch um sich lächelnd neben ihn zu setzten. Er fragte Sie, ob sie für diesen Abend sein Glücksbringer sein möchte. Sie lächelte nur und legt ihre Hand auf seine. Es durch fuhr ihn wie ein Blitz. Er spielte und setzte wieder, und wie wenn er es geahnt hätte, an diesem Tag ging kaum etwas schief. Er gewann achtmal hintereinander, dann verlor er zweimal. Vor jedem neuen Spiel blickte er in ihre grünen Augen und sie lächelte zurück. Nach einer Stunde des angenehmen Spielens, hatte er einen ansehnlichen Stapel an Jetons vor sich auf dem Tisch liegen. Da er sein Glück aber nicht überstrapazieren wollte, überschlug er seinen Gewinn kurz und lächelte zufrieden, als er auf eine Summe von ca. siebzehntausend Euro kam.
Er lud die Dame an seiner rechten Seite auf einen Drink an die Bar ein. Sie warf ihm einen verheißenden Blick zu und folgte ihm an die Bar. Er bestellte eine Flasche Champagner und begann die Unterhaltung mit seiner Vorstellung. Er sei ein Fabrikant, der nach seiner Scheidung Abwechslung und Zerstreuung sucht. Sie erklärte ihm, dass sie mit einem Magnaten verheiratet war, der aber im letzten Jahr starb. Die Zeit verflog und schon war es zwei Uhr früh.
Sie schlenderten vom Casino in das nahe gelegene mondäne Hotel De Paris. Wie selbstverständlich folgte sie ihm auf seine Suite. Kaum hatten sie die Türe geschlossen, fielen sie übereinander her. Er streifte ihr das Designerkleid vom Körper. Sie stand nur mit einem Slip bekleidet vor ihm. Jetzt knöpfte sie sein Hemd langsam auf, dann öffnete sie seine Hose und kniete vor ihm nieder. Er hob sie auf und legte sie auf das breite französische Bett und sie erlebten die beste Nacht ihres Lebens. Endlich schliefen sie ermattet ein.
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